Nach intensiver Vorbereitung mit Testspiel, Trainingstag und einigen Grossfeldeinheiten war der Tag gekommen. Das Grossfeld Cupspiel zu Hause in Altendorf stand an. Die Teufelinnen zeigten ein engagiertes Einspielen und waren alle bereit, für den Startpfiff.
Abtasten – fehl am Platz. Die Gäste aus Entlebuch starteten druckvoll in die Partie, standen hoch und liessen uns von Beginn weg nur wenig Platz. Mit dem hohen Pressing und der aktiven Deckung unserer Spielerinnen bekundeten wir einige Schwierigkeiten, was folgerichtig im 0:1 Rückstand endete. Mit zunehmender Spieldauer fanden wir jedoch besser ins Spiel, kombinierten sicherer und konnten zuerst durch Anina Kessler den vielumjubelten Ausgleich erzielen und anschliessend sogar durch Chiara Tanner in Führung gehen. Mit einem leistungsgerechten 2:2 ging es schliesslich in die erste Pause.
Im zweiten Drittel übernahmen die Gegnerinnen erneut das Spieldiktat und erhöhten das Tempo. Unihockey Regio Entlebuch schaffte es nun vermehrt, sich in unserer Zone festzusetzen und gefährliche Chancen zu kreieren. Eine davon führte zu einem Penalty, welcher aber nicht verwertet wurde. Wir verteidigten tapfer, blockten viele Abschlüsse und setzten mit vereinzelten Nadelstichen nach vorne Akzente. Auch die Torhüterinnen konnten sich in dieser Phase auszeichnen. Trotz grossem Einsatz mussten wir jedoch zwei Gegentreffer hinnehmen, sodass es mit einem 2:4-Rückstand in die zweite Pause ging.
Der Start ins Schlussdrittel verlief alles andere als ideal. Entlebuch erhöhte früh auf 2:5. Doch unsere Reaktion liess nicht lange auf sich warten. Wir fanden wieder besser ins Spiel und konnten dank zwei schnellen, wunderschön herausgespielten Toren von Selina Kümmerli und Karin Fischer auf 4:5 verkürzen. Die Hoffnung auf die Wende war jedoch nur von kurzer Dauer. Im direkten Bully nach unserem Anschlusstreffer stellten die Gegnerinnen den Zweitore-Vorsprung wieder her und erhöhten keine Minute später sogar auf 4:7. Die Euphorie verpuffte so schnell wie sie gekommen war. Rund acht Minuten vor Schluss gingen wir volles Risiko, ersetzten die Torhüterin durch eine zusätzliche Feldspielerin und versuchten noch einmal alles. Trotz grossem Kampfgeist und unermüdlichem Einsatz mussten wir in dieser Phase weitere Gegentreffer hinnehmen. Am Ende stand ein deutliches 4:12 auf der Anzeigetafel – ein Resultat, das gemessen am Spielverlauf sicher zu hoch ausfiel. Wir haben über weite Strecken gut gespielt, viel Moral bewiesen und nie aufgegeben. Leider war am Schluss die Luft etwas draussen.
Ein grosses Dankeschön geht an unsere Zuschauerinnen und Zuschauer für die tolle Unterstützung sowie an die Gegnerinnen aus Entlebuch für das faire Spiel. Wer weiss, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal mit einem Sieg im Grossfeldcup.